ENDLICH BESSER SCHLAFEN

Du kennst das Gefühl: Die Augenlider sind schwer, der Körper müde, aber der Schlaf will nicht kommen. Oder du wachst mitten in der Nacht auf und liegst stundenlang wach. Eine Phase schlechten Schlafs kann jeden treffen – durch Stress, Lebensveränderungen oder einfach den Alltag.

Die gute Nachricht: Die Rückkehr zu erholsamem Schlaf ist möglich. Nicht über Nacht, nicht mit einem Wundermittel, aber mit Verständnis, Geduld und bewährten Strategien

5 MINUTEN

Wir leben im Zeitalter höchster medizinischer Möglichkeiten und umfassenden Wissens. Und doch ist etwas Grundlegendes selten geworden: erholsamer Schlaf.

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Wissenswertes

Häufige Fragen zum Thema schlaf

UNSER SCHLAFBEDARF

Wie viel Schlaf brauche ich?

Der Schlafbedarf variiert individuell, doch die meisten Erwachsenen benötigen zwischen sieben und neun Stunden Schlaf pro Nacht, um kognitive Leistungsfähigkeit, emotionale Stabilität und physische Regeneration zu gewährleisten. Weniger als sechs Stunden Schlaf über einen längeren Zeitraum erhöht nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

DIE RELEVANZ VON SCHLAF

Wie wichtig ist schlaf?

Schlaf ist die biologische Grundvoraussetzung für kognitive Leistungsfähigkeit, emotionale Stabilität. Chronischer Schlafmangel unter sechs Stunden erhöht nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um achtundvierzig Prozent, für Diabetes Typ zwei um dreiunddreißig Prozent und für kognitive Beeinträchtigungen bis hin zur Demenz. Kurz gesagt: Schlaf ist keine optionale Pause, sondern eine aktive, physiologisch unverzichtbare Phase der Regeneration, Konsolidierung und Entgiftung.

SO SCHLÄFST DU SCHNELLER EIN

Was hilft beim Einschlafen?

Ein strukturiertes Abendritual mit gedämpftem Licht mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen fördert die natürliche Melatoninproduktion und bereitet den Körper auf den Schlaf vor. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder die 4-7-8-Atemtechnik aktivieren den parasympathischen Nervensystem und senken den Cortisolspiegel. Die Schlafhygiene, also ein kühles, dunkles, ruhiges Schlafzimmer sowie der Verzicht auf Bildschirme sind die Basis für einen schnellen Einschlafprozess.

SO SCHLÄFST DU ENDLICH DURCH

Was hilft beim Durchschlafen?

Durchschlafen wird durch einen stabilisierten circadianen Rhythmus gefördert, den du durch feste Schlafenszeiten, morgendliches Tageslicht und einen kühlen, dunklen Schlafraum unterstützen kannst. Chronisches nächtliches Aufwachen deutet häufig auf eine erhöhte kortisolgetriebene Aktivierung (Stress) hin. 

WIE VIEL TIEFSCHLAF BRAUCHE ICH

Wie viel Tief- und REM-Schlaf sollte ich haben?

Der Tiefschlaf macht bei jungen Erwachsenen etwa fünfzehn bis zwanzig Prozent der Gesamtschlafzeit aus, während der REM-Schlaf zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent einnimmt. Das entspricht in einer Achtstunden-Nacht ungefähr siebzig bis neunzig Minuten Tiefschlaf und neunzig bis hundertzwanzig Minuten REM-Schlaf. Mit zunehmendem Alter nimmt der Tiefschlaf natürlich ab.